Über den Verein

Eishockey und Inlinehockey im Eisenbahnersportverein Dresden e.V.

Auf diesen Seiten könnt Ihr Euch über die Abteilung Eishockey/Inlinehockey im ESV Dresden e.V. informieren.

Wir “Prellböcke” sind ca. 35 Spieler aller Altersklassen und betreiben diesen Sport ehrgeizig und regelmäßig, aber ausschließlich als Hobby ohne ernsthaften Wettkampfbetrieb.
Ein Kräftemessen mit Gleichgesinnten erfolgt im Winter in der Ostsächsischen Hobby-Dorfteichliga.

Neben regelmäßigem Training in der EnergieVerbund-Arena Dresden rundet eine Reihe von Freundschaftsspielen und Hobbyturnieren das Jahr ab.

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Geschichte

Die Prellböcke im Eisenbahnersportverein Dresden e.V. gründeten sich im Sommer 2007 aus den Eishockeyspielern von Hartholz Hainsberg und den Radeberg Smilers.

Hartholz Hainsberg        Radeberg Smilers

Beide Mannschaften bildeten schon in der Dorfteichliga 2006/07 und in der Parkplatzliga 2007 eine erfolgreiche Spiel- und Trainingsgemeinschaft. Um einer drohenden Spielunfähigkeit durch Personalverknappung vorzubeugen, entschloss man sich zur Fusion unter dem Dach des ESV Dresden. Während H3 aufhörte zu existieren, besteht der Inlinehockeyclub Radeberg Smilers e.V. noch heute, um einigen nicht Eishockey spielenden Vereinsmitgliedern weiterhin eine günstige ganzjährige Trainingsmöglichkeit in Radeberg anbieten zu können.
Am 04.04.2007 trafen sich dann alle Interessierten, um Details zum Vereinsbeitritt beim ESV Dresden zu besprechen und um den “Kampfnamen” der Eishockeymannschaft zu bestimmen. Einige Vorschläge standen zur Wahl, wie “Tenders 07”, “EisbLOKers” oder einfach “Abstellgleis 07”. Am Ende, nach einigen Bierchen wahrscheinlich, setzte sich im Brauhaus Waldschlößchen “Die Prellböcke” durch.
Im September 2007 gabs dann die ersehnte regelmäßige Eiszeit in der neu entstandenen Freiberger Arena in Dresden. Die Prellböcke traten auf die Eishockey- und Inlinehockeybühne.

Hier die Geschichte von H3 – Ein historischer Abriss
Die Ursprünge des Hockeyclub Hartholz Hainsberg gehen auf die frühen achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück. Dort begannen eine knappe Hand voll verwegener Halbwüchsiger im äußersten Westen Dresdens eine Sportart zu betreiben, die seinesgleichen suchte.
Die Sportart, von den Jugendlichen als „Hockey“ bezeichnet, jedoch nur bedingt Gemeinsamkeiten mit dem gleichnamigen Rasensport aufwies, war ein Konglomerat verschiedenster Sportarten, wobei der Einfluss von Eishockey, Fußball und dem irischen Herling unübersehbar waren. Gespielt wurde auf Rasen. Als Spielgerät diente bis 1989 ein Aluminium- Kunststoffschläger der Marke GERMINA, später ein modifizierter Eishockeyschläger. Der Ball, etwa 40g leicht, war innen hohl, bestand aus statischem Kunststoff und war weiß oder blau oder gelb oder grün oder rot oder br… .
Die Tore bestanden aus netzbespannten Rudimenten einer Campingklappliege. Die Härte des Sportes (das Zweikampfverhalten wurde nicht durch überflüssige Reglementierung aufgeweicht) manifestierte sich in unzähligen Hämatome, Platzwunden und zertrümmerten Brillen. Betrieben wurde der Sport auf den verschiedensten Wiesen- und Weideflächen im Großraum Omsewitz / Ockerwitz, zumeist jedoch an Sonntagnachmittagen im „Volkspark Leutewitz“.

Sport und Sportler überdauerten die epochalen Veränderungen im Herbst 1989 schadlos. Mitte der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts änderten nun die neugewonnen ökonomischen und technischen Möglichkeiten (aus familiären Gründen waren die Sonntagnachmittage nicht mehr frei zu bekommen) die Ambitionen der Sportler.
Der „Inline-Skate“ hatte seinen weltweiten Siegeszug angetreten und das „US-Play“ im „Elbe-Park“ bot die Möglichkeit einer neuen sportlichen Herausforderung. Im Winter 2000 gab es das erste Kunsteis auf den Tennisplätzen des Freitaler Fitness-Centers „Hains“ und aus gelegentlichen Abendspielen entwickelte sich eine wöchentliche Regelmäßigkeit. Es wurde zunächst ein Eishockey mit stark vereinfachten Grundregeln betrieben, wobei ungewöhnlichste Schutzbekleidung vor den obengenannten Blessuren schützen sollte.
Neue Mitglieder aus allen Stadtteilen Dresdens stießen nun zu der losen Spielgemeinschaft und mit zunehmender Spielpraxis wurden die Spielregeln den internationalen Normen des IIHF angepasst. Im März 2002 wurde nun aus der „Handvoll Halbwüchsiger“ die Mannschaft „Hartholz Hainsberg“. Vorausgegangen war eine heftig umkämpfte Namensabstimmung in der Schankwirtschaft „CAMPUS“. Nachdem es im März 2002 das 1. Freundschaftsspiel gegen die „Dresdner Frösche“ (1:7) in Geising gab, wurde „Hartholz“ im Herbst 2003 Mitglied im neugegründeten Ligaverbund „Dorfteichliga“.

Radeberg Smilers – Puckkunst aus der Bierstadt
Die Ursprünge der Radeberg Smilers sind vor allem mit der Großfamilie Scharsach verbunden. Teilweise in 3 Generationen auf dem Feld oder der Wechselbank, bildeten sie seit der Gründung am 26.01.2003 das Rückgrat mit Wolfgang, Jörg, Frank und Carl. Weitere Pioniere der ersten Stunde, die heute noch aktiv sind, waren Uhle und Heiko. Angefangen hat auch hier alles auf dem Parkplatz und dem Dorfteich, “Hockeyzeug” wurde im Tschechischen erworben. Mit der Vereinsgründung unter Vorsitz des emsigen Patrick Zenker, der einst in Weißwasser das Kringelfahren erlernte, konnte auch eine regelmäßige Hallenzeit im Berufsschulzentrum Radeberg gebucht werden. Der Ruf nach weiteren Mitgliedern, vor allem nach Nachwuchs, wurde lauter. So verdoppelte sich die Anzahl an Vereinsmitgliedern, als im Herbst 2003 ein Aushang im Radeberger Gymnasium nach neuen Mitgliedern rief. Auch ein Vater eines Sechstklässlers kam mit, nach einem Jahr als Sturmtalent verschlug es ihn am 26.9.2004 erstmalig ins Tor, dort steht er noch heute, auch bei den Prellböcken.
Highlights in der Vereinsgeschichte seit 2003 waren unweigerlich die vielen Begegnungen gegen befreundete Mannschaften aus Zittau und Cottbus, ein Freundschaftsspiel der 13-14jährigen Jugend gegen die 2 Jahre jüngeren Eislöwen, die erste vorsichtige Turnierteilnahme beim Inline-Sachsenpokal 2004 und die dann regelmäßigen PPL-Teilnahmen mit einigen Überraschungssiegen gegen die Bex Bunnys und immer vorderen Platzierungen. Größte Erfolge waren die Siege beim Eishockey-Sparkassen-Cup Silvester 2005 in Jonsdorf und beim PPL-Pokalturnier 2006 in Geising. Im Winter wagte sich die kleine Schar der Radeberg Smilers (in Spielgemeinschaft mit einigen Cottbussern) nur einmal in die Dorfteichliga, 2005/06 gelang in der Doppelrunde der Extra-DTL zumindest ein Sieg gegen die Ice Pilots Dresden, die man fast noch auf den Abstiegsplatz schießen konnte.
Die angenehme Atmosphäre, wahrscheinlich irgendwann mal für den Namen Smilers ausschlaggebend, zog auch immer mal interessante Kurzzeit- und Gastspieler an. Unvergessen unser Ami Matt, der mal ein Jahr dabei war und hier erstmalig Eishockey spielte; im Inlinehockey war er vorher schon perfekt. Und er lernte, wie man mittels Tageszeitung eine Bierflasche öffnet. Und dann der Eislöwe Marcel Linke, der seit 2005 im Sommer immer mal mit Inlinehockey spielt und regelmäßig bei den Feiern mit der Weihnachtsfrau und deren Mann dabei war. Ja, von den Weihnachtsfeiern könnte man auch viel schreiben, oder zeigen. Oder von den Inline-Trainingslagern mit den White Sharks Hennersdorf in Geising, oder von den Eishockey-Trainingslagern oder -Turnieren im Tschechischen. Aber langsam einsetzende Personalknappheit erforderte die Suche nach einem Partner, das Zusammengehen mit den Harthölzern war der logische Schritt.

Gemeinsame Erfolge

2007/082. Platz Stadtpokal und
2. Platz Super-DTL
2008/092. Platz Stadtpokal,
5. Platz Super-DTL und
2. Platz Rats Cup in Grimma
2009/104. Platz Stadtpokal und
2. Platz Super-DTL
2010/113. Platz Stadtpokal und
1. Platz DTL-Ost, Einzug ins DTL-Finale
2011/12Stadtpokalsieger und
Vizemeister DTL
2012/132. Platz Stadtpokal und
Vizemeister OsH-DTL
2013/14Meister OsH-DTL
(Stadtpokal ausgefallen)
2014/15Stadtpokalsieger uuund
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2014/15Meister OsH-DTL
2015/16Stadtpokalsieger