Pokal eben

26 Mrz

Am Sonntag trafen die Prellböcke im Halbfinale des LEL-OsH-DTL-Pokals in Weißwasser auf die Hahneberger Huskies.

Aus früheren Begegnungen kannten sich die Teams bereits und die Prellböcke waren auf den entsprechend starken Gegner eingestellt. Insgesamt verlief das Spiel fair und ausgeglichen. Das erste Drittel entschieden die Eisenbahner durch Kevin mit der #27 1:0 für sich, das zweite Drittel endete mit einem gerechten 1:1.
Kurz nach Beginn des letzten Drittels erhöhte Kevin erneut nach Vorlage von Maik #15 auf 2:1. Es folgten weitere hochkarätige Prellbock-Chancen … ungenutzt. Folglich blieben die Huskies stark im Spiel und überwanden den großartig aufgelegten Thomas mit der #54 im Tor zum erneuten Ausgleich. Die Hausherren ließen selbstverständlich nicht nach und konnten eine Minute vor Schluss in die vielversprechende Führung gehen.
Spannende Schlussphasen haben die Eisenbahner aber auch auswärts drauf: Das „Duo Furrioso“ des Abends krönte seine Leistung nur 17 Sekunden später mit dem Ausgleich zum 3:3. Diesmal traf Maik auf Kevins Vorlage.
Der Rest des Spiels ist dann Geschichte: Die Prellböcke bleiben ungeschlagen (nach regulärer Spielzeit) und scheiden 3:4 n.P. aus dem Pokal aus.

Spieler des Tages wurde Kevin, mit Schläger, Herz und Kufe immer an der richtigen Stelle.

Danke an die Gastgeber für ein wirklich gutes und faires Pokalspiel, wir gratulieren zum Einzug ins Finale!

Huskies – Prellböcke 4:3 n.P. (0:1, 1:0, 1:1)

Tore: Kevin #27 (2) und Maik #15
Strafen: Huskies + Prellböcke je 8 min
Zuschauer: 40

Spiel der Superlative

3 Mrz

Dass eine große Entscheidung fällt, war allen klar. Dass es ein großer Abend wird, wussten alle Beteiligten und selbst deren Angehörige. Was an diesem Sonntag Abend allerdings in der EnergieVerbund Arena geschah, hätte selbst Alfred Hitchcock nicht spannender schreiben können.

Würden die Büffel auch dieses letzte Spiel für sich entscheiden, wären sie auf der Stelle Meister geworden – im direkten Angesicht der Prellböcke.

Diese Ausgangssituation schien die Prellböcke derart zu beeindrucken, dass sie sich vom Bully an quasi verweigerten, Eishockey zu spielen. Die offenbar besser vorbereiteten Büffel nahmen das Geschenk dankbar an und spielten wesentlich befreiter auf. Aus den Spielanteilen konnten entsprechend Chancen generiert werden, die allerdings fast alle vom einzigen gut aufgelegten Prellbock, nämlich Thomas #54 im Tor, abgewehrt werden konnten. Einmal halfen die aufmerksamen Schiedsrichter und gaben einen Treffer wegen Torraumabseits nicht, ein andermal half der Pfosten aus. Die Prellböcke schafften es auf ca. 1,5 Torschüsse im gesamten Drittel; 0:0 zur ersten Pause. Immerhin hatten die Prellböcke noch genug Kraft zum Kopfschütteln in der Kabine.

Die Lähmung der Eisenbahner legte sich im zweiten Drittel, jedoch war auch in diesen zweiten 20 Minuten nicht genug vom nötigen spielerischen Einsatz zu erleben. Immerhin körperlich hielten die Prellböcke dem schweren Spiel stand, was sich sogar in einer ersten Disziplinarstrafe niederschlug. Leider war das Glück den Gastgebern nun auch nicht mehr hold und die Büffel nutzten ihre Chancen im zweiten Drittel besser: Ein frühes 0:1, gefolgt von einem 0:2 und darauf das 0:3 ließen die Eisenbahner-Fans verstummen und die mitgereisten Fans aus dem Erzgebirge um so lauter von den Rängen grölen. Mit 0:3 ging es „endlich“ in die Pause.

Einzig der Trainer der Prellböcke vermochte in der Kabine die richtigen Worte zu finden. Damit ging es nun in das letzte Drittel. Das Spiel wurde insgesamt mit hohem Tempo geführt, was sich letztendlich auch bei den meist mit nur zwei Reihen spielenden Büffeln bemerkbar machte. Diese nutzten den Vorsprung nun, um etwas Kraft zu sparen, immerhin waren die Prellböcke in der Pflicht (und bisher ausgesprochen harmlos). Der amtierende Meister bekam so zwangsläufig mehr Spielanteile und fand zunehmend besser ins Spiel. 3 Strafzeiten der Büffel brauchte es aber, bis genügend Druck vor dem Gästekasten entstand und René mit der #43 endlich den frei liegenden Puck über die Torlinie brachte. Jetzt waren Fans und auch die Mannschaft wieder zu hören – DAS Lebenszeichen, 10 Minuten vor Schluss! Was folgte, wird in die Hobby-Eishockey-Geschichte eingehen. Den Büffeln schwinden weiter die Kräfte und zunehmend auch die Nerven. Noch mehr Strafzeiten bringen die Erzgebirgler mit dem Rücken an die Wand. Es folgte ein wunderbar herausgespieltes Tor von Marco #89 und mit dem nächsten Wechsel sogar der Ausgleich durch Rico mit der #23. So etwas gab es bisher nicht in der Prellbock-Geschichte. Als sich 2 Minuten vor Schluss auch noch Erik #53 für seine harte Arbeit an diesem Tag mit dem 4:3 belohnt, war es nicht mehr möglich, irgendwelche Emotionen im Zaum zu halten. Es waren schließlich alle 4 Schiedsrichter nötig, das Spiel auf Kurs zu halten. Zum Schluss nahmen die Büffel natürlich den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis und kamen noch einmal zu einer großen Chance – die allerdings mit der Schlusssirene und dem Jubel der Prellböcke verhallte.

Eine nie zuvor gesehene Aufholjagd, das 0:3 in ein 4:3 gedreht – was für ein Abend für die Prellböcke und ihre Fans!

„Spieler“ des Tages wurde Trainer Andi, der seinen Glauben nicht aufgab und nicht nur in den Drittelpausen die richtigen Worte fand.

Wir bedanken uns bei den gut geforderten Protokoll-, Mikrofon- und Anzeigetafelführern. Wir bedanken uns bei den gut aufgelegten Schiedsrichtern, die erstmals (und benötigt!) zu viert auf dem Eis standen und das Spiel gebührend leiteten.Wir bedanken uns bei den Fans, die für Ordnung und Stimmung während des Spiels und auch nach dem Spiel sorgten.

Mit diesem harten Stück Arbeit im Rücken winken nun im März noch zwei Ligaspiele gegen die Pinguine und die Eiswölfe, sowie das Halbfinale im „OsH-DTL – LEL Pokal“ gegen die Hahneberger Huskies.

 

ESV Dresden “Die Prellböcke” – Borna-Gersdorfer Büffel 4:3 (0:0, 0:3, 4:0)

Tore Prellböcke: René B. #43, Marco #89, Rico #23, Erik #53

Strafen: Prellböcke: 14+10+10 Min., Büffel: 20 Min.

Zuschauer: 150

Großer Sieg im großen Spiel

12 Jan

Gut 150 Eishockeyfans wurden am Samstagabend Zeugen der ganz großen Eishockeygeschichte. Mit viel Getöse wurde das Derby angekündigt und ab 17:00 Uhr sollte sich endlich zeigen, wer in Dresden DAS Eishockeyteam der OsH-DTL stellt.

Schon beim Warmlaufen knisterte es förmlich in der EnergieVerbund Arena. Als es endlich los ging, waren es sofort die Prellböcke, die durch hochkarätige Chancen die Spielanteile auf ihre Seite zogen. Dass die in diesem Spiel nicht auch gleich verwertet wurden, sollte an diesem Abend das einzige sein, was den Hobby-Status der Spieler erkennen ließ. Die Antwort der Pilots war den Prellböcken schon vorher angekündigt worden – mindestens derbytypisch nahm die Härte zu, was die beiden Schiedsrichter aber durchaus souverän ahndeten. Zum Ende des Drittels kam es dann aber, wie es kommen musste: Die Pilots bekamen Danilo mit der #75 nicht wie angekündigt in den Griff und er machte sein erstes Tor des Abends auf Vorlage von Marco mit der #89. Bereits kurz darauf, ähnlicher Ablauf, die gleichen Leute und plötzlich 0:2 aus Piloten-Sicht. Im hektischen Schlussabschnitt ließen sie das nicht auf sich sitzen und erreichten noch den Anschlusstreffer. Die erste Pause hatten alle Akteure auf dem Eis nun bitter nötig, denn die Wortgefechte standen nun so langsam im Vordergrund.

Zurück auf dem Eis nutzten die Prellböcke durch Marco und Tim mit der #74 die Raumvorteile im 4 gegen 4 „wie im Bilderbuch“: Marco zieht im Angriff den Verteidiger auf sich und passt punktgenau auf Tims Kelle. Treffsicher netzt er zum 1:3 ein und bringt die Prellböcke weiter vor. Mit diesem Rückstand und 110% Leistung jedes einzelnen Prellböcke-Spielers gelang den Pilots nicht viel im 2. Drittel. Allerspätestens am glänzend aufgelegten Thomas mit der #54 im Tor war Schluss für die Flugstaffel. Bitterer kam es noch, als Marco nach 3 Vorlagen endlich selbst ran durfte: 1 zu 4. Die Luft wurde für die Piloten nun recht dünn, was die längeren Pausen einzelner Flieger auf der Strafbank erklären dürfte. Eiskalt nutzen die Prellböcke das Durcheinander in Person von Rico mit der #23. Ein verdeckter Fernschuss lässt die Eisenbahner jubeln und die Pilots-Anhänger verstummen. Kurz darauf allerdings wird gegen Tim eine durchaus strittige Spieldauer-Disziplinarstrafe verhängt, die die Prellböcke zunächst ein wenig aus dem Tritt bringt. Diese nutzen die stärksten Piloten des Abends, Willy #92 und Kuschi #50, nahe an der Pausensirene zum 2:5-Anschlusstreffer. Wer ausgewählte vergangene Derbys der beiden Teams kennt, weiß auch, dass das ein Signal sein kann. Eine weitere Überzahl der Prellböcke allerdings wird durch René B. mit der #43 in aller Ruhe genutzt, um den alten Spielstand wiederherzustellen. Mit einem 2:6 vor dem letzten Drittel roch es nun deutlich mehr nach Kohlendampf statt Kerosin.

Jetzt war es natürlich wichtig, die Euphorie im Zaum zu halten und hinten weiter dicht zu machen. Die Pilots mussten nun aufdrehen. Es schien fast so, als hätten Danilo und Marco das nicht verstanden: Die machten keine Minute nach Bully ihr drittes Ding zusammen und schraubten das Ergebnis nun auch für die kühnsten Piloten in unerreichbare Höhen von 2:7. Willy und Kuschi interessiert das nicht, 3:7. Der Rest der Pilots allerdings kann sich nur noch notdürftig wehren. Für einen Derbysieg gegen den Meister genügt das an diesem Abend nicht. So kommt auch noch das Glück des Tüchtigen für Carsten mit der #12: Zweimal wurde sein Puck an diesem Abend kurz vor der Torlinie gestoppt, 58 Sekunden vor Schluss rollt dieser gegen den Innenpfosten und kippt über die Linie. Das arme Ding war letztlich ähnlich erschöpft, wie die Spieler und freute sich auf den FEIERAbend!

Mit einem großen 8:3-Derbysieg setzen sich die Prellböcke an der Tabellenspitze fest und zeigen mit einer Hand deutlich in Richtung Titel.

Einen einzelnen Spieler des Tages gibt es diesmal nicht: Danilo macht drei Tore, Marco insgesamt 5 Scorerpunkte, Thomas hält gefährliche Konter souverän, die Abwehr steht fest wie auf Gleisen und alle Stürmer beteiligen sich nach vorn und nach hinten.

Die Prellböcke bedanken sich bei den Pilots für eine außerordentliche und stets sportliche Vorberichterstattung und für die gute Organisation des besten Derbys der jüngeren Geschichte. Danke an alle Fans im Stadion – ihr habt es besonders gemacht, kommt wieder! Danke auch an die Schiris Patrick und David, die dieses schwierige Derby nie aus der Hand gaben.

Tabelle und Statistik finden sich wie immer hier: Tabelle und Statistik.

Dresdner Icepilots – ESV Dresden “Die Prellböcke” 3:8 (1:2, 1:4, 1:2)

Tore Prellböcke: Danilo #75 (3), Tim #74, Marco #89, Rico #23, René B. #43, Carsten #12

Strafen: Pilots: 20+10 Min., Prellböcke: 12+10+10 Min.

Zuschauer: 150

Prellböcke im Halbfinale des „LEL-OsH-DTL-Pokals“

30 Dez

Durch einen hart umkämpften 4:2-Sieg im Nieskyer Freiluftstadion sichern sich die Prellböcke das Ticket fürs Pokal-Halbfinale.

Das erste Drittel ging noch mit 1:0 an die Hausherren, wobei 2 Überzahlsituationen der Gäste nicht verwandelt werden konnten und es einige brenzlige Situationen vor dem Prellböcke-Kasten zu überstehen gab.

Nach dem ersten Pausentee ging es frisch gestärkt ans Werk und die Eisenbahner konnten dem körperbetonten Spiel der Biber besser standhalten. So gelang es schließlich Danilo mit der #75 erstmals gefährlich vors Tor zu kommen: Gefährlich genug für den Biber-Goalie, Ausgleich! Zwei weitere geschickte Einzelgänge konnte er schließlich auch noch verwerten und das Ergebnis durch diesen lupenreinen Hattrick auf 1:3 korrigieren. Etwas weniger erfreulich gestaltete sich allerdings das Spiel der Unparteiischen, die offensichtlich einige Probleme mit der Verteilung der Strafen hatten. So gab es beispielsweise zum Drittelende noch eine 2+10 Strafe für Uhle mit der #55 wegen übertriebener Härte und Reklamierens (das ist mehr, als er in Summe für die Prellböcke jemals sitzen musste).

Im letzten Drittel spielten die Prellböcke deutlich defensiver, um den gefährlichen Kontern der Biber Herr zu werden. Dennoch gelang den Bibern 3 Minuten vor Schluss der ersehnte Anschlusstreffer. Die darauffolgende Auszeit nutzte auch der Trainer der Gäste zur finalen Kursvorgabe. Die Dresdner schafften es daraufhin, den Puck vorn zu halten, sodass der Biber-Goalie nicht für einen 6ten Feldspieler vom Eis konnte. Es kam sogar noch schlimmer für die Kunnersdorfer: Danilo krönte seinen Abend mit dem 4. Tor. Endstand somit 4:2 – Biber raus, Prellböcke weiter.

Mit wichtigem Glück und den wichtigen Paraden sind Thomas #54 und natürlich Danilo die Spieler des Tages.

Jetzt blicken wir gespannt auf die fehlenden beiden Partien im Pokal und warten auf die Auslosung zum Halbfinale.

 

Biber Kunnersdorf – ESV Dresden “Die Prellböcke” 2:4 (1:0, 0:3, 1:1)

Tore Prellböcke: alle 4 Danilo #75

Strafen: “Biber”: 22 Min., “Prellböcke”: 12+10 Min.

Zuschauer: 90

Prellböcke mit Kantersieg

21 Dez
Am heutigen Sonntag stand für die Prellböcke das dritte Ligaspiel an. Als Gegner hatte sich der Meister der Saison 2012/13, die Spitzer Eiseiligen, angekündigt. Die mit 11 Feldspielern und 2 Torhütern angereisten Spitzkunnersdorfer waren motiviert, die  Siegesserie der Prellböcke an dem Ort zu beenden, wo die Prellböcke zuletzt geschlagen wurden.
Das Spiel startete erwartungsgemäß mit viel Tempo und Torchancen auf beiden Seiten, wobei es 11 Minuten dauerte, bis #27 Kevin die Prellböcke mit einem schönen Alleingang in Unterzahl in Front brachte. Zuvor hatten die Prellböcke aufgrund zweier Wechselfehler knapp 4 Minuten mit einem Mann weniger auf dem Eis überstehen müssen. Man könnte meinen, die Eisenbahner hätten sich beabsichtigt in Unterzahl manövriert – schon früher gelangen ihnen zu viert gefährliche Konter. Eine Minute später baute #89 Marco gleich die Führung der Prellböcke mit einem Alleingang aus dem eigenen Drittel auf 2:0 aus. Weitere Torchancen blieben auf beiden Seiten ungenutzt, sodass es mit diesem Ergebnis in die erste Drittelpause ging.
In der Pause sprach Trainer Gert Klötzer die Fehler im Defensivspiel an, sodass sich die Möglichkeiten der Spitzer im zweiten Drittel verringerten und die Prellböcke ihre Führung durch Tore von #27 Kevin und #89 Marco ausbauten. Aber auch die Spitzer vollendeten einen Konter erfolgreich und ließen das zweite Drittel mit einem Zwischenergebnis von 4:1 enden.
Im letzten Drittel tauschten die Spitzer ihren Torhüter, da sich dieser im zweiten Drittel verletzte (nochmals gute Besserung an dieser Stelle!). Der sich wacker haltende Backup musste allerdings noch einige male hinter sich greifen, da die Prellböcke ihre Angriffe clever zuende spielten und die Kräfte der nur mit zwei Reihen angetretenen Spitzer merklich nachließen. Durch die Doppelpacks von #71 René Seidel und #15 Maik und den Toren durch #75 Danilo und #33 Frank wurde das Ergebnis in die Höhe geschraubt und #27 Kevin krönte seine Leistung mit seinem dritten Tor des Tages.
Das Endergebnis von 11:1 spielt dabei nicht das reale Kräfteverhältnis der beiden Kontrahenten wieder, da beide Teams mit guten Einzelspielern besetzt sind. Doch auch an diesem Tag war das gute Zusammenspiel, der kämpferische Einsatz und die starke Torhüterleistung (#37 Hektor) der Prellböcke der Schlüssel zum Erfolg.
An dieser Stelle wünschen wir allen Fans, Sponsoren, Sympathisanten, Konkurrenten und Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Das nächste Heimspiel findet am 10.01.2015 um 17 Uhr in der Energieverbund Arena gegen die Dresdner Ice Pilots statt. Am 28.12. gibt’s aber schon das nächste Auswärtsspiel außerhalb: Die Prellböckepremiere im Freiluftstadion Niesky gegen die Kunnerdorfer Bieber. Glühwein nicht vergessen ;-)

ESV Dresden “Die Prellböcke” – Spitzer Eiseilige 11:1 (2:0, 2:1, 7:0)

Tore Prellböcke: Kevin #57 (3), Marco #89 (2), Maik #15 (2), René S. #71 (2), Danilo #75, Frank #33

Strafen: “Prellböcke”: 6 Min., “Eiseilige”: 4 Min.

Zuschauer: 60

Spitzenreiter!

14 Dez

Der dritte Advent – unter Kennern auch „Derbytag“ genannt, bringt den Prellböcken die Tabellenführung zurück.

Gegen die Frösche gab es am Ende drei Punkte und genügend Tore, um wieder ganz oben zu stehen. Für einen schnellen Start sorgte #75 Danilo, der bereits nach 23 Sekunden den unglücklichen Frösche-Schlussmann geschickt von hinten anschoss und damit den Reigen eröffnete. Im ersten Drittel konnten die Prellböcke auf 3:0 davonziehen – einen höheren Stand verhinderte mehrfach lediglich der Torrahmen … .

Das zweite Drittel wurde weiter so geführt, ließ die Frösche am Ende allerdings einen ihrer schnellen Konter erfolgreich abschließen. 6:1 der Pausenstand.

Eine hohe Führung und sogar Vorentscheidung lassen die Prellböcke oft „ein wenig eigen“ erscheinen. So blieben auch hier im dritten Drittel wieder einige Chancen ungenutzt und Pässe wurden nicht richtig gespielt. Ein weiteres – sehenswertes – Gegentor, aber auch 3 eigene Tore sind dennoch zu verbuchen. Danilo #75 konnte seinen Hattrick voll machen, 9:2 damit der Endstand.

Entgegen dem anscheinenden Ligatrend wurde hier ein ausgesprochen faires Spiel abgehalten, das auch Dank wichtiger Ansprachen der Kapitäne zurück zu den freundschaftlichen Ursprüngen dieser Liga führen kann.

Wir bedanken uns beim Gastgeber und den geschätzten 40 Zuschauern.

Dresdner Frösche : ESV Dresden “Die Prellböcke” 2:9 (0:3, 1:3, 1:3)

Tore Prellböcke: Danilo #75 (3), Tim #74 (2), Stefan #7, René S. #71, Kevin #57, René B. #43

Strafen: “Prellböcke”: 4 Min., “Frösche”: 6 Min.

Zuschauer: 40

Eisenbahner streiken zum Sonntag nicht komplett

10 Nov

Puck drop!

Schon kurz nach dem Bully gestern stellten die Prellböcke die Weichen auf Sieg: Rico #23 traf gleich in der 2. Minute zum 1:0 gegen die Jänschwalder Falken.

#57 Kevin schraubte sogar noch auf 3:0 hoch, auch wenn das 3. Tor des Tages als „umstritten“ gelten darf. Immerhin zeigten sich die Gäste aus der Lausitz fair und spielten gut aufgelegt weiter. Das wurde von den Prellböcken mit einem schönen Pass vor’s eigene Tor belohnt: 3:1 der Pausenstand.

Marco schoss sein erstes Tor des Tages schon kurz nach Wiederanpfiff – mit dem 4:1 begruben die Gastgeber so langsam aber sicher die Siegeshoffnungen der Falken. Es gab zwar noch ein paar hochkarätige Chancen für die Prellböcke, so konnte man z.B. mindestens nach 3 Alleingängen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber Zählbares sollte ins letzte Drittel verlagert werden.

Bis zur 53. Spielminute sollte es noch dauern, bis man ein halbes Jahrhundert Mannschaftssport-Erfahrung hautnah erleben durfte: Gert, die glorreiche #60, ließ es sich nicht nehmen, gegen den offenbar viel zu jungen Goalie gekonnt anzutäuschen, den liegenden Schlussmann schließlich zu umkurven und eiskalt abzuschließen. 5:1, harter Bodenkontakt für die Falken. Die ansonsten mindestens „verbesserungswürdige“ Chancenverwertung überstrahlte immerhin Marcos Hattrick mit dem Endstand von 7:1.

Damit lässt sich ein weiteres faires, schönes Freundschaftsspiel verbuchen. Das Schiedsrichtergespann ließ sich von Zwischenrufen nicht beeindrucken und leitete souverän diese Partie. Wunderbar auch die Arbeit an der Anzeigetafel und auf der Spielerbank, danke Paul, Roland und Thomas (auch für die Bilder, hier)!

ESV Dresden “Die Prellböcke” : Jänschwalder Falken 7:1 (3:1, 1:0, 3:0)

Tore Prellböcke: Marco #89 (3), Kevin #57 (2), Gert #60, Rico #23

Strafen: „Prellböcke“: 8 Min., „Falken“: 2 Min.

Zuschauer: 20

Der Pokal ruft!

6 Nov

Diese Saison hat neben dem regulären Spielbetrieb und dem Stadtpokal ein neuer Wettbewerb Premiere: Der Pokal zwischen der OsH-DTL und der Landskronliga. So kam es am Sonntag bereits zu einer Art Vorausscheid zwischen den beiden Tabellenletzten der vergangenen Saison, den Fröschen aus Dresden und den Bibern aus Kunnersdorf. Diese setzten sich 6:4 gegen die Frösche durch und wurden in der darauffolgenden Auslosung uns zugelost. Bis jetzt sieht es so aus, als ob das Spiel Ende Dezember im Freiluftstadion Niesky stattfindet.

Die restlichen Paarungen sind hier auf der offiziellen OsH-DTL-Seite nachzulesen.

Wir sind gespannt, wie sich die OsH-DTL gegen die weniger stark regulierte Landskronliga behaupten kann. Es ist hochklassiges Hobbyeishockey zu erwarten!

Rückspiel gegen die Jänschwalder Falken

5 Nov

Der Gegner für Sonntag steht fest: Um 12:30 Uhr ist Bully mit den Jänschwalder Falken des BSV Kraftwerk Jänschwalde 94 e.V. Damit kommt es zum Rückspiel vom 18.04. – da schlugen wir die Falken in der neuen Eisarena Weißwasser in einem betont fairen und abwechslungsreichen Spiel mit 8:6.

Wir hoffen auf rege Unterstützung bei uns am Sonntag, bis dann!

Mit großem Sieg in die neue Saison!

27 Okt

Wenn sogar „Sachsens grösste Zeitung“ davon schreibt, dann muss schon ‚was dran sein: „Freie Presse“ Auftakt beim Meister.

Beim Ligagipfel im Küchwaldstadion ging’s am Sonntag Abend gut zur Sache. Die Fans sahen zwei Mannschaften, die sofort mit offenem Visier den schnellen Erfolg suchten. Den konnten die Hausherren auch schnell bejubeln: Nach unkoordinierter und letztlich missglückter Abwehr nutzte die #9 bei Niederalbertsdorf die Chance zum gelungenen Einstand. 0:1 aus Prellböcke-Sicht bereits nach 3 Minuten … . Danilo (#75) antwortete jedoch postwendend und ließ keinen Zweifel am Siegeswillen der Hauptstädter aufkommen: Mit einer sehenswerten Einzelleistung glich er zwei Minuten später direkt wieder aus. Zwei Wechsel später, wieder die erste Reihe der Prellböcke, diesmal Stefan (#41) mit einem Schuss aus der Mitte. Die Führung nach 9 Spielminuten brachte endlich mehr Sicherheit ins Spiel der Prellböcke. Weitere gute Chancen konnten leider nicht verwertet werden, allerdings wurden auch keine Gegentore mehr zugelassen. Selbst die gefürchteten Konter der Niederalbertsdorfer konnten weitgehend unterbunden werden. Erster Pausentee, 2:1 für den Meister – geht doch!

Das zweite Drittel bekam dann etwas mehr körperliche Würze, sodass sich beide Teams in Über-/Unterzahlsituationen behaupten mussten. So richtig gefährlich wurden die Mannschaften dadurch allerdings nicht. Immerhin konnte Erik (#29) mit einem gezielten und gut verdeckten Schuss durch einen seiner fallenden Mitspieler die Führung auf 3:1 ausbauen. Glückwunsch zum ersten Ligatreffer für die Dresdner! Auch dieses Drittel gewannen die Prellböcke.

Im letzten Spielabschnitt konzentrierten sich die Gäste auf das Abstellen der ausgemachten Schwächen. So standen die Außenstürmer tiefer und Pässe wurden insgesamt sicherer gespielt. Damit entzog sich den Blauen Teufeln immer mehr die Gelegenheit, plötzlich für Gefahr zu sorgen. Das heißt aber nicht, dass Danilo aufhört, Tore zu schießen: Mit dem 4:1 gleich zu Beginn des Drittels, fiel es den Prellböcken zusehends leichter. Mit einem sicheren Schlussmann zwischen den Pfosten musste man jetzt nur die Aktionen der Gastgeber abwarten. Diese konnten nach zwei starken Dritteln mit nur zwei Reihen aber nicht mehr viel Erreichen.

Mit der Schlusssirene brach im Stadion erneut Jubel bei den mitgereisten Fans (1) aus – auch der Mannschaft war die große Erleichterung über diesen wichtigen Sieg anzusehen. Damit stehen die Prellböcke von Anfang an wieder ganz oben in der OsH-DTL-Tabelle!

Wir bedanken uns bei der Organisation für das Spiel und bei den guten Schiedsrichtern, die stets souverän auf die Einhaltung der Regeln achteten.

ESV Niederalbertsdorf „Blaue Teufel“ : ESV Dresden „Die Prellböcke“ 1:4 (1:2 0:1 0:1)

Tore Prellböcke: Danilo #75 (2), Stefan #41, Erik #29

Zuschauer: 1

Strafen: „Blaue Teufel“: 6 Min., „Prellböcke“:8 Min.